Die Herzratenvariabilität (HRV) ist eine spontane Variation der Herzfrequenz (Herzschlag) und bezeichnet die Anpassungsfähigkeit des Herzens an verschiedene Leistungssituationen.
Ein gesundes Herz schlägt nicht gleichmäßig wie eine Uhr. Zwischen zwei Kontraktionen der Herz-kammer, die sich im EKG als sogenannte R-Zacken abbilden, gibt es zeitliche Unterschiede im Bereich von Millisekunden. Der unterschiedliche Abstand zwischen zwei R-Zacken spiegelt die Größe der HRV wider.

– Je größer die HRV, desto besser kann sich eine Person an körperliche und seelische Belastungen anpassen. Eine niedrige HRV ist ein Zeichen für Erschöpfung infolge von anhaltender Belastung.
– Die Größe der HRV wird insbesondere beeinflusst vom Lebensalter, Geschlecht, psychischer Verfassung, Atmung und körperlicher Fitness einer Person.
– Darüber hinaus gibt es verschiedene andere Faktoren, die die HRV-Messung beeinflussen wie beispielweise zirkadianer Rhythmus, Temperatur, Lärm, Krankheit, Rauchen, wenig Schlaf, Schichtarbeit.

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