Medizinische Validierung

Bevor eine neue Technologie im Bereich Gesundheit auf den Markt kommt, muss sie klinisch geprüft werden. Auf dem Gebiet der Antioxidantien-Messung arbeiten wir mit Prof. Lademann zusammen. Er ist der weltweit führende Wissenschaftler im Bereich der nicht-invasiven Messung von Antioxidantien und hat die Validierung des Messgeräts durchgeführt. In der entsprechenden Studie konnte gezeigt werden, dass die Messwerte des biozoom Messgeräts sehr gut mit den Messwerten eines anerkannten Referenzsystems übereinstimmen.

Die Ergebnisse wurden im Journal of Biophotonics (1-9, 2012) publiziert.

Auf dem Gebiet der Antioxidantien-Messung arbeiten wir seit etwa 10 Jahren mit Prof. Lademann zusammen. Er ist der weltweit führende Wissenschaftler im Bereich der nicht-invasiven Messung von Antioxidantien. Aus diesem Grund hat biozoom die Validierung des Messgeräts von Prof. Lademann durchführen lassen. In der entsprechenden Studie konnte gezeigt werden, dass die Messwerte des biozoom Messgeräts sehr gut mit den Messwerten eines anerkannten Referenzsystems übereinstimmen. Die Ergebnisse wurden im Journal of Biophotonics (1-9, 2012) publiziert.
Aufgrund der Validität der Messwerte wird der biozoom Scanner auch im klinischen Einsatz erprobt. Prof. Lademann nutzt das System u.a. zur Untersuchung des Hand-Fuß Syndroms, das in der Chemotherapie als Folge bestimmter Chemotherapeutika auftreten kann. Die Chemotherapeutika kommen über den Schweiß auf die Haut und führen dort zu stark entzündlichen Prozessen, die entsprechend behandelt werden müssen.
Die Überprüfung des Einflusses von Ernährung, Lebensgewohnheiten und soziokulturellen Faktoren auf das antioxidative Potential stand im Fokus einer anderen Dissertation.
Prof. John von der Universität Osnabrück setzt das System erfolgreich im Bereich der Arbeitsmedizin ein.

In einer wissenschaftlichen Studie von Prof. Lademann/Charité Berlin mit 50 Schülern wurde nachgewiesen, dass die Messung von Antioxidantien beim Nutzer zu einer positiven Veränderung seiner Ernährungs- und Lebensgewohnheiten hervorruft, denn Messergebnis und Verhalten sind direkt gekoppelt. Gehen die Veränderungen in die richtige Richtung, steigen die Messwerte, was den Nutzer bestärkt sein aktuelles Verhalten beizubehalten, z.B. in dem er mehr Obst und Gemüse isst. Gehen sie in die andere Richtung, justiert er sein Verhalten so lang neu, bis steigende Werte ihn auf den richtigen Weg führen. Vor diesem Hintergrund verbesserten die Schüler ihre Messwerte innerhalb eines Monats im Durchschnitt um einen Skalenwert. Um die Verstetigung zu überprüfen, wurden sie nach sechs Monate erneut gemessen. Gegenüber dem Ausgangswert zu Beginn der Studie lagen die Durchschnittswerte noch etwas höher. Darüber hinaus hatten 41% der Raucher das Rauchen aufgegeben, da Raucher im Normalfall niedrigere Messwerte haben als Nichtraucher. (siehe Journal of Biophotonics 1-12, 2013). Die Ergebnisse zeigen, welchen Einfluss die Biofeedback-Messung auf das aktuelle Verhalten des Menschen hat.

In einer Dissertation an der Universität Rostock wurde das antioxidative Potential von Schwangeren und Neugeborenen untersucht. Bekannt ist, dass es bei Schwangerschaft und Geburt zu einer bedingten Zunahme an freien Radikalen kommt. Bis zu 80% der Todesfälle von Neugeborenen im ersten Lebensmonat werden durch Krankheiten verursacht, die mit der Formierung von freien Radikalen in Verbindung stehen. Es zeigte sich bei dieser Untersuchung, dass während der Geburtswehen und einen Tag nach der Geburt das antioxidative Potential der Mutter stark abnimmt, während das Neugeborene einen signifikant höheren Level hat. In einigen Fällen konnte mit Hilfe der Messungen sogar der Geburtstermin vorhergesagt werden.
In einer anderen Studie der Universität Rostock, wurde mit Hilfe des biozoom Messgeräts die Auswirkungen von Schichtarbeit bei Hebammen untersucht. Im Ergebnis ergab sich eine inverse Korrelation zwischen schichtbedingtem Stress und antioxidativem Potential. Mit anderen Worten: Je höher der durch Schichtarbeit verursachte Stress, umso geringer das antioxidative Niveau der Hebammen.

Die komplette Untersuchung können Sie hier herunterladen.

Dass unsere Antioxidantien Messung medizinisch und wissenschaftlich auch international anerkannt ist, macht der Einsatz im Raumfahrtprogramm der NASA deutlich. Die biozoom Messgeräte sind Teil des Projekts “Human Exploration Research Analog (HERA) Campaign” und werden sowohl in den USA beim anstehenden Experiment „Effects of 30 days of Isolation and Confinement on Hippocampal Volume and Visuo-Spatial Memory” eingesetzt, als auch beim internationalen NASA Projekt in China. Primäres Ziel ist die Untersuchung des Einflusses von Isolation im HERA Habitat auf die strukturelle und funktionelle Plastizität des Gehirns, kognitive Leistungsfähigkeit und das subjektive Befinden und ihre Zusammenhänge mit neurophysiologischen Biomarkern. Die Projekte werden vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) wissenschaftlich unterstützt.
In the present study, an improved method based on multiple spatially resolved reflection spectroscopy (MSRRS) was introduced. The results obtained were compared with those obtained using the ‘gold standard’ resonance Raman spectroscopy method and showed strong correlations for the total carotenoid concentration (R = 0.83) as well as for lycopene (R = 0.80). The measurement stability was confirmed to be better than 10% within the total temperature range from 5 °C to + 30 °C and pressure contact between the skin and the MSRRS sensor from 800 Pa to 18 000 Pa. (Download der Studie als PDF)